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Fachwissen-Katalog.de 24. Oktober 2009

Posted by Qualitätsmanagement für Musik in gemafreie Musik, lizenzfreie Musik.
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Quelle: Fachwissen-Katalog.de – Gemafreie Musik, lange Zeit eher eine Art Oberbegriff für uninspirierte Hintergrundmusik, erfährt derzeit, dank Neuer Medien, einen nicht geahnten Aufschwung und gilt inzwischen als Kreativ- wie als Wachstumsbranche. Schliesslich besteht in Bereichen wie Werbung, Sounddesign oder Multimedia wachsender Bedarf an gemafreier Musik, da diese in der Regel mit unbürokratischen Nutzungsrechten angeboten wird. Allerdings besteht oft noch Unklarheit darüber, was “gemafrei” genau sein soll.

Die deutsche GEMA (Abkürzung für: “Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte”) wurde Anfang des letzten Jahrhunderts gegründet und ist eine Verwertungsgesellschaft für Urheber musikalischer Werke. Komponisten beispielweise können der GEMA beitreten und somit ihre Rechte, als auch das Inkasso, durch die GEMA wahrnehmen lassen. Dies sind dann die sattsam bekannten GEMA-Gebühren, die jeder zahlen muss, der gemapflichtige Musik präsentiert.
Eine vergleichbare Institution gibt es in fast allen anderen Staaten auch (zum Beispiel: Buma/Stemra in den Niederlanden, die SACEM in Frankreich, AKM in Österreich, oder die SUISA in der Schweiz).

Gemafreie Musik (hin und wieder auch lizenzfreie Musik genannt) dagegen ist Musik von Komponisten und Urhebern, die nicht Mitglied dieser Gesellschaft sind. Es ist daher eine rein formale Definition und meint beileibe nicht, dass diese Musik rechtefrei ist, oder kostenlos ist. Als selbstständige und freie Musik-Produzenten können diese Komponisten also ihre Musik zu eigenen Bedingungen und eigenen Preisen auf dem Markt anbieten. Es gibt inzwischen zahlreiche Firmen, die gemafreie Musik anbieten; und es empfiehlt sich daher, die Nutzungsbedingungen als auch die Preise genau zu vergleichen.

Fast immer aber gilt: Es ist meist günstiger, wenn die Musik gemafrei ist, und auch die Nutzungskonditionen sind einfacher. Das gilt vor allem, wenn es um gewerbliche Anwendungen geht, wie Filmmusik, Werbemusik, Wartemusik, Spot, oder Podcast.

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